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Reformationstag

Erinnerung und Aufruf für eine Erneuerungsbewegung zugleich

 
An unserem Workshoptisch an der Straße haben wir heute Plakate angebracht, die an Martin Luther und die Reformation gedenken. 
 
Sie sind Erinnerung und Aufruf für eine Erneuerungsbewegung zugleich. 
 
Menschen sind heute bewegt von Krankheit, Sorgen vor Klimaveränderungen, Fragen an die Zukunft des Dorfes, Gedanken über das Einkommen und über Sorgen ihrer Beteiligung an den Entscheidungen von Politik und Verwaltung. Sie haben Wünsche an die Werte der Gesellschaft.
 
Trotz der Verordnung einschränkender Maßnahmen in unseren Lebensfeldern wird der 31. Oktober ein Feiertag sein. 
 
Viele Kleinst und Mittelständische Unternehmen werden in diesem Jahr aber nicht feiern, Kunst und Kreativebranche haben an diesem Tag Zukunftsängste, Kultur die uns umgibt, wird im nächsten Jahr nicht mehr da sein. Kurzarbeitergeld verdrängt den monatlichen Reallohn und das Weihnachtsgeld.
 
In Gesprächen in den Häusern wird aus diesen Gründen die Transformation der Gesellschaft beraten. Ein Weg, der einen Wechsel der politischen Grundordnung fordert.
 
Sicher werden einige Kinder nun im Dorf auch wegen der Pandemie in diesem Jahr nicht von Tür zu Tür ziehen, um Süßigkeiten zu begehren. Aber wird dabei noch dem ursprünglichen Brauch gefolgt, ärmeren Mitgliedern der Gemeinschaft Lebensmittel für die gestorbenen Vorfahren zu geben oder geht es nur um eine Umverteilung von Zucker in der Konsumgesellschaft. 
 
Egal was im Gedenken ist oder gefeiert wird, es bleibt die Hoffnung, dass die Menschen in diesen Zeiten den zukunftsfähigen Gedanken und Taten folgen. Von Co2 Einsparung, Selbsterzeugung von Energie und Lebensmittel bis zu den eigenen Vorbereitungen auf das Dorfest 2021. 
 
Wir sollten gemeinsam bereit sein, Veränderungen vorzunehmen und diese auch selbst leben. Beteiligen Sie sich, bringen Sie sich ein.
 
- VIVA LA REFORMATION -